Wohnungswirtschaft zu Gast in Heilbronn
Ende Oktober 2011 empfing der Geschäftsführer der Stadtsiedlung Heilbronn GmbH gleich zweimal namhafte Vertreter aus der Wohnungswirtschaft in Heilbronn.
Am 25. Oktober 2011 fand die Mitgliederversammlung der Vereinigung baden-württembergischer kommunaler Wohnungsunternehmen (KoWo) in Heilbronn statt. Die Versammlung tagt zweimal jährlich wechselnd in einer der Städte, aus denen die Mitgliedsunternehmen stammen. In der KoWo haben sich rund 60 kommunale und landkreisbezogene Wohnungsunternehmen, darunter die Stadtsiedlung Heilbronn, zusammengeschlossen. Sie verwalten über 130.000 Mietwohnungen und gehören mit einem Investitionsvolumen von über 250 Millionen Euro zu den wichtigsten Auftraggebern der heimischen Bauwirtschaft. Ziel der seit 1990 bestehenden Vereinigung ist es, ihre spezifischen Interessen auf Landesebene zu vertreten und zu bündeln.
In den Tagungsräumen der experimenta „über den Dächern von Heilbronn“ beschäftigten sich die rund 50 Vertreter der kommunalen Wohnungsunternehmen vor allem mit den Themen „Neukonzipierung des Landeswohnraumförderungsprogramm“ und dem „Erneuerbare Wärmegesetz Baden-Württemberg“. Heilbronns Baubürgermeister Wilfried Hajek begrüßte die Tagungsteilnehmer und informierte über die anstehenden großen Infrastrukturprojekte im Zusammenhang mit der BUGA 2019. „Die Stadtsiedlung Heilbronn ist dabei ein wichtiger Partner für die Stadt und nimmt die Chance aktiv wahr, die Stadtentwicklung mitzugestalten“, betonte Hajek.
Vom 28. 10. – 30. 10. 2011 trafen sich Vertreter des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. (GdW) zur jährlichen Tagung der Verbandsratsvorsitzenden und Verbandsausschüsse in Heilbronn. Der Bundes-verband vertritt 3000 kommunale, genossenschaftliche, kirchliche und privatwirtschaftliche Wohnungsunternehmen. Diese bewirtschaften rund sechs Millionen Wohnungen mit zwölf Millionen Bewohnern, somit fast 30 Prozent des gesamten Mietwohnungsbestandes.
Unter den Tagungsteilnehmern war auch die Spitze des GdW mit dem Präsidenten Axel Gedaschko sowie die Verbandsdirektorin des vbw (Verband baden-württembergischer Wohnungs- und Immobilienunternehmen) Sigrid Feßler und der Verbandspräsident Senator E.h. Gerhard A. Burkhardt. Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach begrüßte die Tagungsgäste im Heilbronner Insel Hotel. Mit dem Film „BUGA 2019“ zeigte er die Chancen auf, die sich der Stadt und der Region Heilbronn sowie dem Land Baden-Württemberg durch die Bundesgartenschau bieten. Neben aktuellen Themen aus der Bundespolitik und dem GdW, Berichten aus den Regionalverbänden sowie der Vorstellung des vbw, zeigte Robert an der Brügge anhand eines Kurzportraits der Stadtsiedlung die Bedeutung der Wohnungs-unternehmen in der Quartiers- und Stadtentwicklung auf.
Bärbel Kistner, Heilbronner Stimme, sprach anlässlich der Tagung mit Axel Gedaschko und Robert an der Brügge über den demografischen Wandel und die damit verbundenen Herausforderungen für die Wohnungswirtschaft. Dabei betonten die Herren, dass für die im GdW organisierten Unternehmen nicht die Neubautätigkeit sondern die altengerechten Bestandssanierungen im Vordergrund stehen. Unverständnis zeigten beide dafür, dass Bundesfördermittel für altersgerechtes Bauen nur zwei Jahre gewährt werden und fordern einen „weiteren Schub“.
Auf einer Busrundfahrt konnten die Gäste verschiedene Heilbronner Projekte der besichtigen, darunter die Nordstadt mit Quartiersgarten Poesiepfad und Atriumhaus, den Bildungscampus und den benachbarten Hochschulneubau, die Innovationsfabrik Heilbronn, den Zukunftspark Wohlgelegen, das Containerterminal sowie das Gelände der BUGA 2019.






