Die Richtkrone thront auf dem "WTZ"

in den letzten Monaten ist viel passiert im Zukunftspark Wohlgelegen, das ist deutlich sichtbar. Rund 15 Monate nach Baubeginn ist das WTZ Wohlgelegen Tagungszentrum "aufgerichtet" und ein weiterer und wichtiger Bauabschnitt in der Entwicklung des Zukunftsparks Wohlgelegen abgeschlossen. Einen traditionellen Dachstuhl aus Holz gibt es nicht, dafür eine Decke aus Beton – rund 64 Meter hoch, über den "Dächern von Heilbronn".

Die Fertigstellung eines Rohbaus ist seit Häuser gebaut werden, ein besonderer Bauabschnitt und Anlass für ein Richtfest. Dieser Tradition folgend, feierten die Verantwortlichen der WTZ GmbH gemeinsam mit Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach, Bürgermeister Wilfried Hajek, Gemeinderatsmitgliedern, Vertretern der Stadt Heilbronn, des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg, der Architekturbüros Vogt.Heller und Hink, der am Projekt beteiligten Unternehmen, den Nachbarn sowie den „Leuten vom Bau“ des Generalunternehmens Bilfinger am 19. November ein Richtfest.

In seiner Ansprache betonte Bauherr Robert an der Brügge, dass die rasante und positive Entwicklung im Zukunftspark Wohlgelegen so nicht zu erwarten war. Zwischen dem ersten Spatenstich im September 2009 und heute wurden mehr als 10.000 qm Büro-, Labor- und Lagerflächen geschaffen und an die Nutzer übergeben. Rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben im Zukunftspark qualifizierte Arbeitsplätze gefunden. Alle bisherigen und künftigen Nutzer, aber auch die Öffentlichkeit, sollen vom dem WTZ Tagungszentrum profitieren, das kein "closed job" werden soll. Er bedankte sich bei den Projektbeteiligten, den Förderern und den "Leuten vom Bau" für die reibungslose Abwicklung und unfallfreie Bauzeit.

An dem Baukörper, aber auch an den Materialien, darunter 5400 m³ Beton, 880 t Stahl, 320 Bohr-Pfähle und 2934 m² Blechfassaden, kann man unschwer erkennen, dass es sich beim WTZ um eine „ganz besondere Baumaßnahme“ handelt. So sehen das auch die Vertreter der Europäischen Union und des Landes Baden-Württemberg, die das Projekt aus EFRE-Mitteln fördern. Ministerialrätin Magdalena Häberle bezeichnete das WTZ als ein sehr gutes Beispiel für praktisch umgesetzte und vor Ort wirksame Regionalpolitik, das positive Impulse für die Standortentwicklung setzt. Grüße kamen von Finanzminister Nils Schmid, Komplimente gab es für die Projektmanager.

Mit einem Funkspruch gab Robert an der Brügge das Signal zum Heben der Richtkrone nachdem Oberpolier Michael Lang und Polier Martin Fluch den Richtspruch sprachen und zwei Gläser am Boden zerspringen ließen – der Tradition zufolge ein guter Brauch, der Glück ins Haus bringen soll.

 
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