Richtfest am Atriumhaus am 20. Januar 2010

Sieben Monate nach der Grundsteinlegung ist das Dach auf dem "Atriumhaus" aufgeschlagen. Traditionell lädt der Bauherr alle Projektbeteiligten zum Richtfest ein. Über 100 Gäste, darunter zahlreiche Handwerker aus unterschiedlichen Gewerken, nehmen die Einladung an.  Unter dem Dachstuhl, über dem imposanten, rund 16 Meter hohen Atrium, das dem Gebäude seinen Namen gegeben hat, schlägt der Geschäftsführer der Stadtsiedlung, Robert an der Brügge, symbolisch den letzten Nagel ins Holz. Zimmermann Udo Stein spricht den Richtspruch, leert und zertrümmert hoch über der versammelten Gästeschar ein Weinglas.

Mit dem Atriumhaus startet die Stadtsiedlung die umfangreiche Neuentwicklung ihres rund 1,6 ha großen Stammviertels rund um die Rauch-, Münzing-, Feyerabend- und Linkstraße und baut damit gleichzeitig den Mittelpunkt des gesamten Wohngebiets. In dem Gebäude entstehen auf einer rund 4000 qm großen Wohn- und Nutzfläche 35 barrierefreie 2-3 Zimmer-Wohnungen auf fünf Etagen, Räumlichkeiten für den Betrieb des Mehrgenerationenhauses, Café, Küche, Büro und Aktionsflächen für die Anbieter, 15 Tiefgaragenstellplätze sowie auf jeder Etage großzügige Begegnungs- und Kommunikationszonen. Großzügige Glasflächen, eine rotbraune Klinkerfassade mit Holzfenstern, eine qualitativ hochwertige Ausstattung, Glasaufzug, Effektbeleuchtung und die aufwendige Gestaltung der Außenanlagen werden dem Atriumhaus einen besonderen Charakter geben. Bei den verantwortlichen Architekturbüros Weess, Vogt-Heller, Münzing und Hink bedankt sich Robert an der Brügge für die gelungene Architektur- und Kreativleistung, bei den "Leuten vom Bau" für die handwerkliche Umsetzung.

Insgesamt investiert die Stadtsiedlung in diesen Bauabschnitt rund 6 Mio. Euro - "eine beachtliche Summe, die für eine wertvolle Baumaßnahme gut angelegt ist", betont Robert an der Brügge. Hier investiert die Stadtsiedlung nicht nur in ein Mehrgenerationenhaus, sondern schafft die Voraussetzungen für neue und verlässliche Nachbarschaften, für die Förderung von Toleranz und Verständnis zwischen den Generationen,  für die Stärkung und Unterstützung in besonderen Lebenslagen, für ein neues Miteinander.